KI hält Einzug in die Hotellerie, von der Buchungsmaske bis zum Revenue Management. Was dabei oft zu kurz kommt: der Mensch, der an der Rezeption steht, im Restaurant serviert, an der Tür öffnet. Nicht weil er unwichtig wäre. Sondern weil niemand mit ihm gesprochen hat.
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Die verbreitetste Führungsannahme unter KI-Druck lautet: Wir müssen Menschen schneller, besser, anpassungsfähiger machen. Dr. Gerald Hüther beschreibt, warum genau dieser Ansatz das Gegenteil bewirkt, und was Führung stattdessen bedeutet.
Unter Druck reagieren wir schnell. Was dabei selten gefragt wird: Woher kommt diese Reaktion eigentlich? Self Science nach Prof. Sandro Formica beschreibt, wie innere Faktoren wie Werte, Überzeugungen und emotionale Muster Entscheidungen steuern, lange bevor jemand bewusst wählt.
Unter KI-Druck wird Kommunikation in vielen Teams formaler, vorsichtiger, leerer. Wichtiges bleibt ungesagt. Was echtes Zuhören von strategischem Schweigen unterscheidet, und warum die Fähigkeit zu fragen unter Druck zur seltensten Führungskompetenz überhaupt wird.
Vertrauen ist kein weiches Thema. Es ist die neurobiologische Voraussetzung dafür, dass Menschen unter Druck überhaupt noch gut denken, entscheiden und zusammenarbeiten können. Dr. Gerald Hüther beschreibt es als Hocker mit drei Beinen. Was passiert, wenn eines fehlt.
Bevor jemand KI zum ersten Mal benutzt, hat er bereits eine Meinung darüber. Diese Meinung entstand nicht beim ersten Workshop und verschwindet auch nicht durch eine gute Präsentation. Sie sitzt tiefer. Was Dr. Gerald Hüther über innere Bilder beschreibt, erklärt, warum so viele KI-Einführungen nicht an der Technologie scheitern.






